Auslegung und Inbetriebnahme
| Eingabe | Entscheidung | Prüfung |
|---|---|---|
| Spannung | Passende Spannung von Netzteil und Streifen | Typenschilder |
| Last | Anschluss- und Auslegungslast | Meter je Ausgang |
| Verteilung | Einseitige, beidseitige oder zusätzliche Einspeisung | Spannungsabfall |
| Schnittstelle | Dimm- und Steuerkompatibilität | Gesamtsystem |
Berechnungsablauf als Beispiel: Anschlusslast = Nenn-Watt pro Meter × installierte Länge. Erfassen Sie nur die an den jeweiligen Ausgang angeschlossenen Meter. Danach gilt: Auslegungslast = Anschlusslast × gewählter Projekt-Reservefaktor. Dieser Faktor wird abhängig von Herstellerangaben sowie Projekt-, Temperatur-, Gehäuse- und Umgebungsbedingungen gewählt; es gibt keinen universellen Prozentsatz. Dokumentierte Zusatzlasten werden gesondert berücksichtigt. Prüfen Sie außerdem Spannungsabfall, Einspeisetopologie, Leitungslänge und Leiter beziehungsweise Kabelquerschnitt; auch dafür gibt es keine universelle Größe. Dimm- und Steuerkompatibilität ist im Aufbau zu prüfen.
| Prüfung | Messwert | Freigabe gemäß |
|---|---|---|
| Ein-/Ausgang | Spannung ohne und mit Last | Gerätegrenzen |
| Kritischer Abschnitt | Spannung an Anfang und Ende | Projektkriterium |
| Thermik | Netzteil, Gehäuse, Umgebung | Herstellerangaben |
| Dimmung | Start, Minimum, Reaktion | Freigegebener Ablauf |
Checkliste für Beschaffung und Installation
- Modell, Spannung, W/m und installierte Meter je Ausgang erfassen.
- Anschlusslast, Auslegungslast und Reservenregel dokumentieren.
- Einspeisetopologie, Leitungsweg und Kabelquerschnitt festlegen.
- Kompatibilität von Netzteil, Dimmer, Steuerung und Streifen bestätigen.
- Gehäuse, Belüftung, Zugang und Umgebung spezifizieren.
Bei Möbeln, Retail und Lichtlinien hängt die Anordnung der Netzteile und Einspeisungen vom Plan ab. Häufige Fehler sind pauschale Reserve, ein Leiter ohne Berechnung oder inkompatible Dimmung. Empfehlung: Stromkreise nur dann aufteilen, wenn Last, Spannungsabfall, Wartung und Herstellerangaben dies begründen.

FAQ
Wie wird die Anschlusslast berechnet?
Nennleistung in Watt pro Meter mit der installierten Länge am jeweiligen Ausgang multiplizieren.
Welche Leistungsreserve ist richtig?
Die Reserve folgt Herstellerangaben und den dokumentierten Projekt- und Umgebungsbedingungen, nicht einem allgemeinen Prozentsatz.
Behebt ein größeres Netzteil den Spannungsabfall?
Nicht zwingend; Einspeisung, Leitungsweg, Querschnitt, Verbindungen und Abschnittslast sind getrennt zu prüfen.